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Klubreise Slowenien - Teil 2

Sonntag, 23.7.2017, die Ruhe vor dem Sturm

Der letzte wettkampffreie Tag bot Platz für viele individuelle Programme. Zwar fuhr der ganze Klub in den Triglav Nationalpark, teilte sich dann aber vor Ort auf. Wenn auch unterschiedlichen Aktivitäten nachgegangen wurde, so hatten doch alle dasselbe Ziel: einen erholsamen Tag in der wunderschönen slowenischen Natur zu verbringen, Energie für die Wettkämpfe zu tanken und das warme Wetter zu geniessen (denn selbst die optimistischen Wetter-Apps zeigen für die folgenden Tage Gewitter an). Während gut die Hälfte der bussolaner sich zwischen Steinen und Felsblöcken auf Postensuche begab, verbrachten andere den Morgen auf dem Bohinjsko Jezero (Jezero=See, slowenisches Vokabular heute um 100% erweitert) – stand-up-paddelnd, ambitioniert-schwimmend oder gemütlich-schwimmend.

Eine böse Überraschung erlebten unsere Wandervögel. Vorbildlich vorbereitet starteten sie ihre Tour zum Wasserfall Slap Savica. Am Fusse des Bergs mussten sie jedoch feststellen, dass die auf der Karte eingezeichnete Bergbahn anscheinend bereits seit dem Ersten Weltkrieg (!) nicht mehr existierte. Von Entmutigung aber keine Spur ging es halt zu Fuss aufwärts, 12 Kurven bis zum Ziel. Entlöhnt wurden sie unten mit einem feinen Zmittag im Restaurant.

Wer den Nachmittag gelassen verbringen wollte, entschied sich für Lädele & Käfele im wunderschönen Bled. Für die Wagemutigen unter den Wasserratten stand bereits ein erstes Wochenhighlight an: KAJAK! Mit dem Car fuhren sie wieder talaufwärts, schnappten sich Helm, Schwimmweste, Paddel und Boot und versuchten sich bereits kurze Zeit später im Kajak-Fahren auf dem oberen Jezero (Wer weiss noch was es heisst?). Nach einem viertelstündigen Crash-Kurs wagten sich die bussolaner in den Fluss. Das Auflaufen auf Steinen, einzelne Tauchgänge und ein bisschen Respekt vor den kleinen Wasserfällen gehörten dazu – Spass gemacht hat es auf jeden Fall. Wir dürfen sogar auf ein kleines Video vom Präsidenten hoffen, der unsere Wildwasserfahrt mit der GoPro dokumentiert hat. Fotos werden später auf der Homepage aufgeschaltet. Wohlverdient gab es nach 7km Paddeln einen Znüni nach slowenischer Art – Guetzli und Johannisbeerschnaps – bevor es wieder zurück in die Hauptstadt ging.

Im Folgenden nochmals die wichtigsten Erkenntnisse des Tages zusammengefasst, wobei die absoluten Highlights noch für den Showposten aufgespart werden:

• Eskimorollen funktionieren nicht ohne Spritzdecken (aber Chapeau vor jenen, die es trotzdem versucht haben).

• Wenn du ein Panaché willst, bestelle ein Radler (Danke Mägi)!

• Der Dessert wechselt immerhin alle zwei Tage (heute gab es Nutella-Crêpes).

• Fahre nie an einem Sonntag in den Triglav-Nationalpark (Stau vorprogrammiert)!

• Ein Glas Wein ist billiger als 25cl Cola (Bierpreise werden hier nicht genannt).

• Denke immer daran, auch die Startflagge einzuziehen (Merci an dieser Stelle den Postensetzern)!

Text: Rahela Brunner

Fotos finden sich in der Galerie

 

 

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