Bei angenehmem Spätsommerwetter startete die Herbstsaison am Samstag mit dem 7. Nationalen OL, ein Lauf über die Mitteldistanz, im Steppberg. Das ideale Einlaufen für die morgige Langdistanz Schweizermeisterschaft.
Der Lauf startete über einen flacheren Hügelzug. Möglichst direktes und exaktes Querlaufen war gefordert. Im Mittelteil gab es einige Gräben. Hier galt es gut abzuwägen, ob die direkte Route oder ein Umweg auf dem Weg die bessere Wahl ist. Zum Schluss brauchte es nochmals volle Konzentration und genaues Kompasslaufen. Das völlig flache Gelände war sehr diffus. Durch die lange Trockenheit waren die Dickichte verdorrt und dadurch kaum sichtbar, was das Orientieren nicht einfacher machte.
Am Sonntag ging es im Rheinfelderberg dann um Meisterschaftsehren oder einfach um ein tolles OL-Erlebnis in einem schönen Aargauer Mittellandwald. Die Bahnen hatten typischen Langdistanzcharakter mit kurzen feinen Postenkombinationen im Wechsel mit langen Routenwahlstrecken. Der Wald war noch besser belaufbar als gestern. So galt es auf den kurzen Postverbindungen quer durch den Wald, trotz hohem Lauftempo immer die Kontrolle zu behalten, um möglichst keine Zusatzmeter zu riskieren. Auf den langen Teilstrecken lohnte es sich möglichst viel die Wege zu nutzen und die schnellen Beine auszupacken. Man musste immer kämpfen, um das Tempo hochzuhalten, aber auch immer konzentriert bleiben, um bei dem dichte Wegnetz die richtigen Abzweigungen zu erwischen.
Markus











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